Boden
Schweizweite Bodenkartierung fehlt
Der Kanton Waadt intensiviert die Erstellung von Bodenkarten, um die nachhaltige Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen zu fördern. Durch moderne Modellierung und Feldbeobachtungen sollen wertvolle Daten zur Bodenbeschaffenheit und Wasserreserve erfasst werden.
Neophyten
Schwarzbrache gegen Erdmandelgras
Erdmandelgras, eine invasive Problem-Pflanze, bedroht die Erträge in Sommerkulturen. Die innovative Schwarzbrache hat sich als effektive Methode zur Bekämpfung bewährt, mit einer möglichen Reduktion des Befalls um 70 Prozent in zwei Jahren, benötigt jedoch sorgfältige Planung und Ausführung.
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ETH Zürich
Naturschutz: Warum wir oft aneinander vorbeireden
Eine Bachelorarbeit an der ETH Zürich beleuchtet die Hintergründe, wieso bei Öko-Themen in der Agrapolitik oft die Fetzen fliegen.
Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL)
Ein Blick in die Zukunft der Landwirtschaft mit der Augenbohne
Das FiBL erforscht in der Schweiz die Potenziale der Augenbohne, einer wärmeliebenden Leguminose. Mit ihrem hohen Proteingehalt und der Fähigkeit zur Stickstofffixierung könnte sie die Landwirtschaft diversifizieren und die Bodenqualität verbessern.
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ETH Zürich
Wer erntet den Schweizer Wein? Arbeitsrealitäten im Fokus
In der Schweiz sind die Arbeitsbedingungen für landwirtschaftliche Kräften, insbesondere im Weinbau, zunehmend einem Forschungsschwerpunkt. Das Projekt «Vine Work» zeigt: Gute Arbeitsbedingungen fördern die Mitarbeiterbindung, während wirtschaftlicher Druck oft zu Fluktuation und Planungsproblemen führt.
Agroscope
Was hilft bei der Aussaat gegen Frassschäden durch Vögel?
Agroscope hat neue Methoden zur Bekämpfung von Schäden durch Raben- und Saatkrähen bei der Aussaat von Mais und Sonnenblumen getestet. Während eine spezielle Saatgutbeize zeigt, dass sie weniger angezogen werden, bleibt die Wirksamkeit im Feld unsicher. Ein GPS-Monitoring soll die Bewegungen der Vögel besser verstehen helfen.
Forschungsinstitut für Biologischen Landbau FiBL
Zwischen Hitze und Feuchtigkeit: Tipps für den Brokkoli-Anbau
Im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojekts testen das FiBL und das Landwirtschaftliche Zentrum St. Gallen klimaresiliente Brokkoli-Sorten für die Schweiz. Ziel ist es, geeignete Sorten für den konventionellen und biologischen Anbau zu finden und die Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen.
BFH-HAFL
Die HAFL begleitet die Staffelkulturen wissenschaftlich
Die BFH-HFL begleitet das Ressourcenprojekt Staffelkulturen wissenschaftlich. Sie misst zum Beispiel Bodentemperatur und -feuchtigkeit oder mit Ganzpflanzen-Ernten. Ziel ist, die Stickstoff- und Pflanzenschutzmittel-Effizienz Vergleich zu den in Reinkultur angebauten Kulturen um mindestens 20 Prozent zu steigern.
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Forschungsinstitut für Biologischen Landbau FiBL
Parasitenkontrolle bei der Rinderaufzucht
Eine starke Wurmbelastung bei jungen Rindern kann zu schlechteren Tageszunahmen oder schwerwiegenden Erkrankungen führen. Entwurmungsmittel sollten wegen zunehmenden Resistenzen und möglicher negativer Umweltwirkungen sparsam eingesetzt werden.
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BFH-HAFL
Hofdünger in Wert setzen
An der BFH-HAFL fokussiert die Forschungsgruppe Studer auf die Hofdünger und entwickelt Technologien, wie bei der Lagerung Treibhausgas-Emissionen verhindert und wie diese «Emissionen» gleichzeitig in Wert gesetzt werden können.
Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL
Die Auswirkungen des mechanischen Hackens
Pflugloser Ackerbau hat viel Potenzial, die Landwirtschaft für die Zukunft fit zu machen. Wichtig dabei ist eine optimale Beikrautregulierung.
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ETH
Lachgasverluste reduzieren? Die Pflanze muss gewinnen!
Im Rahmen des Messnetzwerks Swiss Fluxnet misst die Gruppe Graslandwissenschaften der ETH Zürich, wie viel Lachgas von Wiesen und Äckern entweicht.
Agroscope
Asiatischer Staudenknöterich bedroht auch die Landwirtschaft
Der Asiatische Staudenknöterich (Reynoutria japonica aggr., Polygonaceae) ist eine invasive exotische Pflanze, die sowohl die landwirtschaftliche Produktion als auch die Biodiversität bedroht.
Klimawandel
Winter im Wandel: Steigende Nullgradgrenze und kürzere Schneesaisons
Der Winter in der Schweiz schmilzt dahin: Höhere Nullgradgrenzen bringen weniger Schnee und tiefgreifende Veränderungen.
ETH
Rückkehr zum Bergweizen im Alpstein
Der Anbau von Getreide gewinnt im Alpsteingebiet wieder an Bedeutung. Erste Versuche der ETH Zürich zeigen, welche Weizensorten den extremen Bedingungen standhalten. Ziel ist eine lokale Verarbeitung und Vermarktung – unterstützt durch den Verein Alpsteinkorn und eine geplante Mühle in Nesslau.
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BFH-HAFL
Praxistaugliche Humusbewirtschaftung
Im Rahmen eines Forschungsprojekts hat die HAFL bei Parzellen, auf denen Massnahmen zum Humusaufbau umgesetzt wurden, den Humusgehalt und weitere Bodenparameter erhoben. Die Resultate werden Ende des Jahres vorliegen.
Steyr
Traktor mit Brennstoffzelle statt Dieselmotor
Steyr forscht an alternativem Antrieb mit Wasserstoff und stellte kürzlich einen Konzepttraktor vor, dessen Brennstoffzelle 130 PS (95 kW) liefert und damit die gleiche Leistung wie sein Diesel-Pendant erreicht.
BFH-HAFL
Die Emissionen von Milchkühen verschiedener Rassen vergleichen
Der Harnstoffgehalt der Milch ist ein Indikator für die Stickstoffausscheidung der Kuh. Forschende der BFH-HAFL haben nun gezeigt, dass es bei diesem Zusammenhang rassespezifische Unterschiede gibt. So hat Braunvieh zwar höhere Harnstoffgehalte als Holstein, jedoch vergleichbare Emissionen.
ETH Zürich
Der geochemische Bodenatlas der Schweiz
Im geochemischen Bodenatlas haben Forschende der ETH Zürich zusammen mit der Eawag und den Kantonen erstmals gesamtschweizerisch Bodenanalysen ausgewertet. Das ergibt ein Bild des Schweizer Bodens und der chemischen Elemente, die darin vorkommen.
Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)
Sortenbeurteilung für Bio-Hochstamm-Mostäpfel
Ein FiBL-Bericht empfiehlt robuste Apfelsorten wie Beffertapfel und Bohnapfel für den Bio-Hochstammanbau, da sie widerstandsfähig gegen Krankheiten sind. Durch geeignete Sortenwahl und gezielten Pflanzenschutz bleibt der Befall auf akzeptablem Niveau.
Agroscope
Lebensmittelreste als Schweinefutter
Agroscope-Forschende haben herausgefunden, dass Schweine, die 30 Prozent ihres Futters durch salzige oder süsse Lebensmittelabfälle ersetzt bekamen, keine Unterschiede im Wachstum oder der Schlachtkörperqualität zeigten.
ETH
Teambildung bei Mikroorganismen zum Schutz der Pflanze
Ein ETH-Forschungsteam hat entdeckt, dass gewisse Bodenbakterien, Fadenwürmer und Pilze natürliche Feinde von Schadinsekten sind und gemeinsam Pflanzen schützen können. Sie haben diese Mikroorganismen-Kombinationen erfolgreich gegen die kleine Kohlfliege getestet.
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Schlau bauen
Emissionen im Stall: Woher Ammoniak kommt und wohin es geht
Ammoniak verflüchtigt sich auf verschiedenen Stufen. Diverse Massnahmen helfen, die Emissionen zu reduzieren.
Forschung kompakt
Zuckermelonen aus der Schweiz
Die ändernden klimatischen Bedingungen könnten den Anbau von Zuckermelonen in der Schweiz bald ermöglichen. Dies wäre ein interessantes Produkt zur Direktvermarktung. Jedoch machen Pilzkrankheiten der Kultur zu schaffen.
Agroscope
Virtueller Zaun im Test bei Milchkühen
Agroscope untersucht den Einsatz des Nofence-Systems aus Norwegen und dessen Auswirkungen auf das Tierwohl.
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ETH Zürich
Die Zukunft gehört den pilzwiderstandsfähigen Rebsorten
Aktuell beträgt in der Schweiz die Rebfläche von pilzwiderstandsfähigen Trauben (PIWI) nur drei Prozent. Doch mit PIWI-Trauben kann der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Reben um 80 Prozent reduziert werden, von rund zwölf auf zwei Spritzungen pro Jahr.
BFH-HAFL
Warum bleibt Alppersonal treu? HAFL- und SAV-Forschung liefert Einblicke
Welche Faktoren führen dazu, dass das Alppersonal jedes Jahr zurückkehrt? Ein Forschungsprojekt der HAFL und des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband SAV soll Klarheit bringen.
SBR, Stolbur oder Verticillium?
Braune Kartoffeln, schlechte Backtests: Auf der Suche nach Ursachen
Verbräunte Kartoffeln, Luftknollen und rotviolette Blätter: Drei Kartoffelproduzenten teilen ihre Beobachtungen. Die genaue Ursache für diese Symptome ist bisher unklar. Ein Forschungsprojekt soll Klarheit schaffen und Lösungen erarbeiten.
Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL
Das Statistik-Jahrbuch «The World of Organic Agriculture» erscheint seit 25 Jahren
Seit dem Jahr 2000 gibt das Statistikjahrbuch «The World of Organic Agriculture» einen umfassenden Überblick über die Zahlen zum Bio-Landbau. Die Zahlen sind eindrücklich. So ist die Anzahl der Bio-Produzierenden (4,5 Millionen im Jahr 2022) ist um über 1000 Prozent gewachsen.
Bundeshaus
Im Visier der Wissenschaft: «Lobbyierende Kantone» von Rahel Freiburghaus
Die Kantone agieren im Bundeshaus neu wie Unternehmen und Verbände. Die Berner Politologin Rahel Freiburghaus zeigt in ihrem interessanten Fachbuch «Lobbyierende Kantone», wie sich die Schweizer Kantonsregierungen gegenüber dem Bund Gehör verschaffen.
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Pflanzenzüchtung & Gentechnologie
Neue genomische Techniken erlauben? Die EU diskutiert
Die Regulierung von gentechnisch veränderten Organismen soll gelockert werden. Dafür spricht sich der Umweltausschuss des EU-Parlaments aus. Diese Empfehlung zugunsten von CRISPR/Cas und anderen Techniken wird auch Einfluss auf die Gesetzgebung und Pflanzenzüchtung in der Schweiz haben.
Pflanzenzüchtung & Gentechnologie
Was CRISPR/Cas in der Pflanzenzüchtung möglich macht
Es ist schwer vorstellbar, was die «Genschere» CRISPR/Cas genau in den Kulturpflanzen anstellt. Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz SCNAT hat in einer Broschüre konkrete Beispiele zusammengestellt. Hier eine Auswahl mit Äpfeln, Kartoffeln und Weizen.
Agroscope
Studie zeigt: Gut gesäuertes Rohmilchjoghurt ist sicher und schützt vor Allergien
Forschende von Agroscope und der HAFL versuchen herauszufinden, wie der vor Allergien schützende Effekt der Rohmilch auf sichere Weise in ein Milchprodukt gelangt. Gezeigt hat sich, dass in gut gesäuerten Rohmilchjoghurts die Molkenproteine und die erwünschten Milchsäurebakterien erhalten bleiben.
Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL
Dank der Impfung für den Acker mehr Ertrag
Werden Feldern mit Mykorrhizapilzen geimpft, kann der Ertrag bis zu 40 Prozent steigen. Das hat ein Forschungsteam des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL, von Agroscope sowie der Universitäten Basel und Zürich herausgefunden.
Agroscope
Einheimische Pilzsporen gegen Japankäfer
Der Japankäfer kann über 400 Pflanzen schädigen. Deshalb wird in 13 Institutionen in Ländern wie Italien, Frankreich, Österreich und der Schweiz zum Japankäfer geforscht. Mit dabei ist auch die Forschungsgruppe Extension Ackerbau der Agroscope in Zürich-Reckenholz.
Früherkennung von Krankheiten
Daten aus dem Kuhmagen: Bolus misst den Gesundheitszustand
Tobias Wehnert, Landwirt in Hausen am Albis ZH, verabreicht seinen Milchkühen einen Bolus, der im Magen Daten aufzeichnet. Kombiniert mit Messungen des Melkroboters erhält Wehnert einen guten Überblick über die Gesundheit der Herde.
Forschungsinstitut für Biologischen Landbau FiBL
Kälbergesundheit: Milchmenge und Management machen es aus
Sind Milchvieh-Kälber, die am Euter trinken gesünder als Kälber, die per Eimer getränkt werden? Eine FiBL-Studie zeigt, dass beide Gruppen physisch gleich gesund sind, die Euter-Kälber aber weniger häufiger Verhaltensstörungen zeigen.